F-16 Fighting Falcon – das zweite Leben eines Impeller-Jets

Es ist kein Geheimnis, dass es mir Impeller-Jets besonders angetan haben. Insofern bin ich auch immer auf der Suche nach neuen interessanten Modellen, die schon eine gewisse Größe haben, aber noch gut in einem Kombi zu transportieren sind. Vor geraumer Zeit erstand ich von einem netten Kollegen eine komplette Eigenkonstruktion einer F-5. Beim Abholen des Modells wurde auch eine F-16 gesichtet, die sofort mein Interesse weckte. Es wurde eine »Kaufoption« gesetzt, falls dieser Jet irgendwann ein neues zu Hause suchen sollte.

Im Sommer 2015 war es soweit, die F-16 zog vom Bayerischen ins Hessische um. Da ich in den Sommermonaten weniger Modellbau, dafür aber mehr Modellflug betreibe, wurde alles zur Seite gelegt und erst im Herbst wieder hervorgeholt. Ich habe die F-16 »nackt«, also ohne Servos, Antrieb, Fahrwerke, aber mit einem schönen, vorbildähnlichem Finish übernommen.

Es war klar war, dass dieses Projekt etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, auch wenn das Modell beim Vorbesitzer schon im Einsatz war. So waren z. B. keine Fahrwerksaufnahmen mehr vorhanden. Der Jet sollte ein möglichst leichtes, aber vorbildähnliches und platzsparendes Hauptfahrwerk bekommen. Ferner ist die Position des Hauptfahrwerks in Relation zum Schwerpunkt von großer Bedeutung. Je weiter das Fahrwerk hinter dem Schwerpunkt sitzt, desto schwieriger wird das Rotieren beim Start. Natürlich hilft auch eine positive Anstellung am Boden leichter abzuheben. Ich entschied mich für ein pneumatisches Fahrwerk. Hier gab es einfach das geeignetere Angebot bezüglich Preis und Gewicht der Mechaniken. Außerdem hatte ich bisher keine größeren Unzulänglichkeiten an meinen pneumatischen Fahrwerken feststellen können. Für das Bugfahrwerk kam ein kleines Behotec C 21 zum Einsatz. Als Hauptfahrwerk verwendete ich ein Jet A1 etwas größerer Bauart. Alles in allem stand die F-16 dann doch recht schnell auf eigenen Beinen.