A-10 Thunderbolt II von Makojet Modelltechnik

Die A-10 Thunderbolt II polarisiert – entweder man liebt oder hasst die nicht umsonst Warzenschwein genannte Maschine. Für mich ist sie eine der interessantesten und schönsten Flugzeuge, an der ich mich nicht sattsehen und immer neue Details entdecken kann. Deshalb kaufte ich mir auch die A-10 der tschechischen Firma Jetarrows. Das Modell in Voll-GfK-Bauweise und 1,60 Metern Spannweite flog vom ersten Tag an sehr gut und auch die Detaillierung ist gut. Zwar gefielen mir die größeren Modelle von Mibo und Skymaster, sie benötigen aber zwei Turbinen und sind deutlich teurer. Zudem ist der Transport der großen Brocken auch deutlich schwieriger. Gut, dass da Makojet ein neues Warzenschwein im Programm hat.

Im Jahr 2012 begann ein Modellsportfreund ein Projekt, das ich zunächst für einen Styroporflieger gehalten hatte. Wie sich herausstellte, baute er das Urmodell einer A-10, das micht nicht mehr los ließ. Nach Aussage des Konstrukteurs sollten kleine Turbinen oder 90er Impeller ausreichen, um die Thunderbolt von Makojet Modelltechnik mit wenig Kostenaufwand in die Luft bringen. Als das Projekt vollendet war, stand dort eine A-10, die es in dieser Größe noch nicht gab. Die Vorbildgetreue ist außergewöhnlich gut und alles qualitativ hochwertig »Made in Germany«. Ich brauchte keine lange Bedenkzeit und bestellte den Bausatz bei Makojet Modelltechnik.

Der Lieferumfang
Der Bausatz wird in vorkonfektionierten Baugruppen und Einzelteilen geliefert. Dazu gehören der Rumpf, die Triebwerksgondeln, die Kabinenhaube mit Verglasung, der Cockpiteinsatz sowie die Tragflächen mit angeschlagenen Rudern in vier Teilen. Dazu gehören die zwei Innenflächen mit Fahrwerksaufnahmen und die zwei Außenflächen. Das Leitwerk wird in vier Teilen geliefert, zwei Seiten des Höhenleitwerks und die Seitenleitwerke. Daneben finden sich sämtliche Kleinteile wie Antennen, Deckel und so weiter. Die Pylonen sind als Zubehör erhältlich, ein Waffensatz befindet sich gerade in der Entwicklung.

Auffällig ist die liebevolle Detaillierung. Alle Teile sind mit Nieten, Sicken und Blechstößen versehen. Wartungsluken, Spoiler und Klappen sind wie beim Original vorhanden. Die Qualität ist erstklassig. Die Bauteile sind sauber laminiert, haben keine Lunker und sind an den richtigen Stellen mit Basalt- oder Kohlegewebe verstärkt. Alle Spanten und Rippen sind mit Basaltgewebe überzogen. Die Flächen- und Leitwerksteckungen sind vorinstalliert, die Spanten bis auf die Tankhalterung eingeklebt und die Fahrwerksaufnahmen sitzen auch schon an ihrem Platz. Die Servohalterungen sind in die Spanten oder Rippen integriert, so dass diese nur noch eingeschraubt werden müssen. Die Einzelteile bringen rund fünf Kilo auf die Waage, bei der Bausatzgröße nicht viel.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in JetPower 6/2018