Jeti MBar

Jetis MBar-Telemetriesensor in der Praxis

Der Trend führt seit Jahren offensichtlich hin zu elektrischen Einziehfahrwerken. Aber gerade bei den Großen gibt es noch genug Modelle, deren Einziehfahrwerke per Druckluft betrieben werden. Ich betreibe ebenfalls noch welche und fragte mich immer vor dem Abheben und vor der Landung, sprich beim Ein- und Ausfahren des Fahrwerks, ob ich noch genug Luft an Bord habe. Diese Unsicherheit gehört dank des Telemetrie-Sensors MBar von Jeti nun der Vergangenheit an.

Der MBar Baustein mit derBedienungsanleitung.

Der MBar wird einfach in die Druckzuleitung des Luftsystems eingeschleift und das »Servokabel« in den externen Telemetrieanschluss des Empfängers gesteckt. Ich habe den beiliegenden 3 mm-Schlauch verwendet und vorsichtig mit Sekundenkleber auf den MBar-Anschluss geklebt, da mir die Widerhaken des »Möpfels« nicht scharf genug erschienen. Ist die Installation erledigt, wird das System mit Luft befüllt. Der MBar zeigt dann über den Sender den genauen Luftdruck im Modell an – das Hoffen und Bangen hat endlich ein Ende. Aber die Jeti-Telemetrie hört hier nicht auf. Natürlich ist es möglich, unter dem Menüpunkt »Alarme« einen Alarm zu definieren, der ertönt, wenn der Luftwert die eingestellte Alarmschwelle unterschreitet. Und als Clou kann der MBar auch als Telemetriegeber programmiert werden, so dass das Einziehfahrwerk über den MBar automatisch ausgefahren wird, wenn dieser oder ein noch geringerer Schwellwert entsprechend definiert wurde. Um das zu realisieren, benötigt man verschiedene Senderfunktionalitäten, die der Reihe nach richtig eingestellt werden müssen. Ich habe es dank der perfekten Hilfe von Markus Rummer vom Hacker Jeti-Service letzten Endes geschafft, wobei die Hilfe nur deshalb notwendig war, weil ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen habe.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in JetPower 2/2019

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