MB 339 von Cmodels

Der dreifarbige Pfeil

Nach über als 30 Jahren als Modellflieger und großer Fan der Frecce Tricolori – ich habe das Kunstflugteam wann immer es möglich war live gesehen – habe ich mich entschieden, eine MB 339A in Frecce Tricolori-Lackierung im Maßstab 1 : 5 zu kaufen, zu bauen und zu fliegen, natürlich mit einem Jet-Triebwerk. Ich fliege erst seit wenigen Jahren Jets, nachdem ich viele Jahre lang Hubschrauber und Modelle jeglicher Art und Größe geflogen bin. Mein erstes Jet-Modell war ein Hubschrauber, nämlich ein modifizierter Align T-Rex 700 Nitro Kit, der mit einer zweistufigen Hubschrauberturbine Wren 44 angetrieben wurde. Das Modell hat bisher 200 Flüge und es gab keine Probleme mit dem Modell oder dem Triebwerk. Mein erster richtiger Jet war der Xcalibur von Ripmax. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass er mit seiner einfachen Bauweise, guten Flugeigenschaften und interessantem Anschaffungspreis der ideale Einsteiger-Jet ist. Nach zwei Jahren mit Xcalibur stand schließlich der nächste Schritt in der Jetpiloten-Karriereleiter an. Es dauerte nicht lange, und ich wusste, was ich wollte: Eine nicht zu große Aermacchi MB 339A, natürlich in Frecce Tricolori-Lackierung. Ich entschied mich für den Bausatz von Cmodels, der seit vielen Jahren produziert und verkauft wird.

Das Modell
Bruno Cavuto, der Inhaber von Cmodels hat die MB 339 im Maßstab 1 : 5 vor zwölf Jahren als Scale-Modell entwickelt. Wie alle MB 339-Modelle ist auch dieses einfach zu fliegen, liegt vom Start bis zur Landung und in allen Kunstflugfiguren stabil in der Luft. Der Bausatz wird in einem robusten Karton geliefert und enthält die Tragflächen, Leitwerke und den zweiteiligen Rumpf, der mit vier Schrauben zusammengeschraubt wird, sowie das Steckungsrohr und alles Zubehör für die Servoinstallation und die Anlenkungen. Mit dem Bausatz habe ich auch das pneumatische Scale-Fahrwerk bestellt. Alle Fahrwerkstüren sind am Modell bereits installiert und angelenkt. Die Tragflächen werden mit dem Steckungsrohr und einem Verdrehsicherungsstift am Rumpf befestigt und mit Schrauben von der Tragflächenunterseite gesichert. Das gleiche System wird bei den Höhenleitwerken verwendet.

Ein 2,2 L-Glasfasertank mit passendem Deckel und Messingrohrsatz ist im Lieferumfang enthalten. Er hat die Form des oberen Rumpfteils und wird etwas vor dem Schwerpunkt direkt hinter dem Cockpit installiert. Alle Ruder sind mit Elastoflaps spielfrei befestigt. Die Kabinenhaube aus Lexan muss entlang der Markierungen zugeschnitten und auf den Haubenrahmen …

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