Zwei A-4 Skyhawks über Norddeutschland

Noch lange kein altes Eisen
Auf dem Modellflugplatz des MBC Cloppenburg steht eine Douglas A-4 Skyhawk in Startposition. Es ist der Impeller-Jet des Premium-Herstellers Freewing, der High End-Modelle aus EPO in PNP-Ausführung herstellt. Dass Freewing seine Flugzeuge in einer hervorragenden Qualität und Ausstattung anbietet, hat sich mittlerweile in Modellfliegerkreisen herumgesprochen. Mir ist dieser Jet durch die Scale-Abmessungen im Maßstab 1 : 9 und dem dem Original entsprechenden Dekor aufgefallen. Ebenso entspricht die Detaillierung der Oberfläche dem großen Vorbild. Das sind alles Bewertungspunkte, mit denen die Skyhawk einen Semi­scale-Wettbewerb mit Bravour bestehen würde. Ich möchte nicht übertreiben, aber mit solch einem Model ist die Teilnahme bei einem Semiscale-Wettbewerb ohne weiteres möglich. Sicherlich reicht es nicht für die vorderen Plätze, aber bei gut absolvierten Wertungsflügen, das steckt in der Skyhawk drin, ist ein Platz im Mittelfeld durchaus möglich.

Die Decals sind für die Skyhawk No. 154190 der Strike Fighter Squadron VA-22 »Fighting Redcocks« auf dem Flugzeugträger USS Bon Homme Richard und absolut stimmig. Ohne auf die von Freewing obligatorisch perfekte Verpackung des Anlieferungszustands einzugehen, möchte ich mich der Montage zuwenden. Der Lieferumfang umfasst die Hauptbauteile wie Rumpf mit Heckteil, Rumpfspitze, Seiten- und Höhenleitwerk, das Tragwerk sowie als Anbauteile die Pylone für Außenlasten, Drop Tanks, Raketen und die Betankungssonde.

Montage
Der Aufbau beginnt gemäß Bauanleitung, die auf englisch und chinesisch verfasst ist, mit dem Rumpf. Der zwölfblättrige Fan-Antrieb mit einem Durchmesser von 80 mm ist bereits verbaut und wird von einem Brushless Outrunner-Motor 3530 – 1850 KV angetrieben. Der nächste Arbeitsschritt ist die Verklebung des Heckteils. Hierfür verwendete ich ein 5 Minuten Epoxy. Dies ist die einzige Verklebung an den Hauptbauteilen, ansonsten wird verschraubt. Nach dem Einfügen der Höhenruder mit den Höhenleitwerksflossen in das Seitenleitwerk werden diese mit vier Schrauben verschraubt und die komplette Einheit auf dem Rumpfrücken platziert. Zuvor jedoch ist es …

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