Mako XS – Ein Sportjet ohne Kompromisse

Der Sportjet Mako XS der Firma Makojet ist zwar noch relativ unbekannt, setzt aber dennoch Maßstäbe. Michael Kühl war auf der Suche nach einem agilen und dennoch alltagstauglichen Sportjet in gefälligem Design. Fündig geworden ist er beim Mako XS von Makojet.

Ich war auf der Suche nach einem kleinen Sportjet, der von möglichst hoher Qualität und gerne »Made in Germany« sein sollte. Wichtig war mir dabei, dass der Jet ein gutes Flugverhalten hat, alltagstauglich ist und eine polarisierende Optik hat. Aber beim Schlendern über die JetPower-Messe fiel mir auf, dass sich die meisten Sportjets alle irgendwie ähnlich sind. Ein unverwechselbares Modell war schwer zu finden.

Einige Zeit später waren einige Modellsportfreunde des Nachbarvereins bei unserem Fliegertreffen zu Gast. Sie hatten den Mako XS von Makojet dabei, der mich mit seinen Flugeigenschaften beeindruckte. Trotz meiner anfänglichen Befürchtung, dass ich als »Wochenend-Flieger« mit dem Mako XS nicht klar kommen würde habe ich mir doch einen Bausatz bestellt und vier Wochen später direkt beim Hersteller abgeholt.

Das E-Flite-Fahrwerk. Makojet bereitet die Spanten entsprechend vor.

Bausatzqualität und Lieferumfang
Bei der ersten Begutachtung des Bausatzes stellte sich heraus, dass die Qualität erstklassig ist. Die Laminierung macht einen hervorragenden Eindruck und weist keine Lufteinschlüsse oder Lunker auf. Das Laminierharz ist schwarz eingefärbt, dadurch entsteht ein noch edleres Aussehen. Alle Spanten bis auf den des Bugfahrwerks sind im Rumpf eingeklebt. Die Klebenähte sind sauber gezogen, kein Harztropfen wurde verschmiert. Die Taileronaufnahmen sind bereits eingeklebt und mit Kugellagern bestückt. Anlenkhebel aus Aluminium werden mitgeliefert. Die Grundausführung ist für einen Taileronbetrieb ohne aktiviertes Seitenruder ausgelegt, ein Seitenruderblatt wird aber mitgeliefert.