BAe Hawk T1 – »Immer-dabei-Jet«

MotionRC? Ja, das ist ein großer US-Modellbau–Händler, der ganz neu in Europa ein großes Distributionscenter in den Niederlanden eingerichtet hat und von dort unter anderem die Modelle von Freewing und FlightLine vertreibt. MotionRC beschränkt sich aber nicht nur auf den Vertrieb, sondern ist auch direkt bei der Produktentwicklung von Freewing-Modellen beteiligt. Und das nicht nur in China, sondern auch mit Konstrukteuren hier in Europa. Man darf also gespannt sein, welche Überraschungen noch auf uns warten. Die Homepage motionrc.eu ist klasse, die Liefertermine super und die Preise stimmen auch. Besonders schön und erwähnenswert: Ab 100 Euro Bestellwert erfolgt die Lieferung portofrei. Also wird der Flieger, den man eigentlich schon immer haben wollte, schnell angeklickt. Und nach gerade Mal zwei Tagen war die kleine Red Arrows Hawk T1 in der PNP-Version auch schon da.

Ein relativ kompakter Impeller-Jet zum immer dabei haben sollte den Hangar ergänzen, um schnell und unkompliziert fliegen gehen zu können. Bei der Recherche stieß ich auf die BAe Hawk T1 von Freewing im Vertrieb von MotionRC.eu. Die Videos im Netz vermitteln ein gutes Bild von den Flugleistungen; und das war genau das, was gesucht war. Also schnell den Kauf-Button geklickt und gewartet – aber nicht lange, denn zwei Tage später stand die Hawk schon vor der Haustür. Was wird geliefert? Das Modell wird in einer ARF Plus- und einer PNP-Version angeboten. Der Unterschied liegt nur im eingebauten Antrieb und Regler, der Rest ist identisch. Das bedeutet acht Servos, das Einziehfahrwerk, die Beleuchtung, das Zubehörpaket im Beipack und eine sogenannte Centerbox als Strom- und Impulsverteiler zwischen Servos und Empfänger sind fertig in das Modell eingebaut. Wäre der Jet nicht so klein, könnte seine Verpackung gleich als Transportkiste dienen; so passt er aber zusammengebaut problemlos hinten in den Kofferraum des Kombis. In der Kiste ist aber alles perfekt organisiert und gegen Schäden gut geschützt. Die Bauteile sind sehr übersichtlich. Rumpf, Tragflächen, Höhen- und Seitenleitwerk, einige kleine Antennen zur optischen Aufwertung, das Hardwarepaket mit den Anlenkdrähten und Gabelköpfen plus Reserve und schließlich die Bedienungsanleitung. Mehr findet man nicht, braucht man auch nicht zur Fertigstellung des Modells.

Viele Bauteile findet man nicht im Karton. Alles ist bestens zum Zusammenbau vorbereitet. Die Oberflächen sind schön glatt, die Servos und der komplette Antrieb fertig eingebaut. Ein Hardware-Set und eine gut bebilderte Montageanleitung runden den Lieferumfang ab.

Die Montage
Die Werbung verspricht den Aufbau innerhalb einer Stunde. Stimmt das? Meine Hawk war nach Begutachtung der Einzelteile nach ca. 15 Minuten zusammengeschraubt. Schrauben? Richtig! Flächen, HLW und SLW werden mit dem Rumpf verschraubt. Die Schrauben schneiden sich dabei in eingebrachte ABS-Verstärkungen. Allzu fest und vielfach ein- und- ausschrauben sollte man die Schrauben jedoch nicht; dann ist es mit dem festen Sitz im Kunststoff vorbei. Einige Zeit muss man aber schon noch aufwenden, um den ganzen Kabelsalat im Cockpit zu ordnen. Nachdem der Empfänger an die Centerbox angesteckt ist, lichtet sich das Gewirr schon etwas.

Interessant ist, dass zwischen Empfänger und Ruderservo-Eingängen an der Centerbox nur das Impulskabel der Servos angeschlossen wird. Die Stromverteilung übernimmt die Centerbox; sie bezieht ihre nötige Spannung über das Reglerkabel vom Empfänger. Das funktioniert, großartige Ampere fließen hier zu den winzigen 9 g-Servos nicht. Die Bauteile sind so übersichtlich, dass …

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