KingTech K210G2 im Dauertest

In der Ausgabe JetPower 05 / 2018 habe ich meine Neuerwerbung, die KingTech-Turbine K210G2vorgestellt. Da man bislang nur gutes über die Turbine hörte, war ich wirklich gespannt, was mich erwartet. Nach nun 634 Betriebsminuten, also satten 10,5 Stunden in zwei verschiedenen Modellen kann ich nun ein vorläufiges Fazit ziehen.

 

Die fast elf Betriebsstunden verteilen sich zu 80 % auf den CARF Ultra Flash und 20 % auf die CARF Viper. Das Wichtigste zuerst: Die Turbine läuft gut und zuverlässig. Ich habe sie zunächst in meinem Ultra Flash eingebaut. Sie funktionierte von Tag 1 einwandfrei. Beim ersten Lauf soll man – wie übrigens bei allen KingTech-Turbinen – die K210G2 auf das Tanksystem kalibrieren. Das heißt, nach dem ersten Start lässt man die Turbine 30 Sekunden gedrosselt laufen, gibt Vollgas und wartet wieder 30 Sekunden, danach drosselt man wieder und stellt die Turbine nach einer weiteren halben Minute Laufzeit ab. Damit ist die Kalibrierung abgeschlossen. Diese Kalibrierung muss nur beim allerersten Start durchgeführt werden, so lange keine Komponenten wie z. B. Pumpe oder ECU ausgetauscht werden.

Nach dem 15. Flug startete sie plötzlich nicht mehr. Es blinkte in der GSU, aber die Turbine sagte keinen Mucks mehr. Was war passiert? Nach kurzer Rücksprache mit Jean-Marc Berg von KingTech Luxemburg wurde ein defekter Temperatursensor als Grund identifiziert. Dieser ist wohl im letzten Flug kaputtgegangen. So etwas kann immer passieren. Wichtig hier: Die Turbine ist nicht ausgegangen! Sie lief im Notprogramm und konnte als Sicherheitsmaßnahme später nicht mehr gestartet werden. Innerhalb von fünf Tagen bekam ich die Turbine mit neuem …

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in JetPower 4/2019

Kommentare sind geschlossen.