Mit dem Winghelper Tragflächen am PC konstruieren

In den letzten Ausgaben der JetPower habe ich immer wieder über das Thema 3D-Druck und Fräsen berichtet. Dort wurde das eine oder andere Teil in CAD-Tools wie FreeCAD (freecadweb.org) oder Fusion360 (autodesk.de) konstruiert und versucht, die ersten Schritte in einer CAD-Software näher zu bringen. Mit diesem Bericht über die Software Winghelper gehen wir einen Schritt weiter. Wie der Name schon sagt, soll das Programm Winghelper Tragflächen bzw. Flugzeuge in Eigenregie zu konstruieren und am Ende der Entwicklung zu fräsen. Also zurück zum »richtigen« Modellbau – mit der Hilfe moderner Technik in Form von CAD und CNC.

Erster Blick auf die Software
Das Programm Winghelper kann auf der Webseite www.winghelper.com des Entwicklers heruntergeladen werden. Prinzipiell muss man Winghelper kaufen, man hat jedoch vor der »Mini-Investition« von 49 Euro eine Woche Zeit, die Software auf Herz und Nieren zu testen. Dies sollte im Normalfall ausreichend sein, um sich grundlegend mit der CAD-Software, das ist es nämlich, zu beschäftigen. Sollte die Woche doch nicht ausreichen, so läuft der Winghelper zwar weiterhin, es fehlen jedoch wichtige Funktionen wie der Export, den man zwingend benötigt, um die Daten via CAM-Modul weiter bearbeiten zu können. Die Software ist zwar »community-driven«, wenn es um neue Features etc. geht, Hauptentwickler ist allerdings Aleksandar Pozgaj. Es ist also keine quelloffene Software, auch wenn sehr viel an Anregungen etc. aus dem Nutzerkreis kommt.

Auf winghelper.com findet man im Bereich »Herunterladen« diverse installierbare Pakete für MacOS, Linux und Windows. Für MacOS erhält man beispielsweise eine dmg-Datei, für Windows eine ausführbare exe-Datei. Mit einem Doppelklick auf die exe-Datei beginnt bei einem Windows-System der Installationsvorgang, den man einfach durchklickt. Danach ist das Programm installiert und via Programmmenü startbar.

Der erste Start der Software zeigt einen klar strukturierten Arbeitsbereich, der eine einfache Einarbeitung in das Programm suggeriert. Auf der Webseite gibt es ein Einführungsvideo sowie eine umfangreiche Dokumentation im PDF-Format. Beides sollte man sich zu Gemüte führen, damit der Einstieg in den Winghelper so einfach wie möglich wird. Denn sowohl das Video als auch die Dokumentation geben sehr nützliche Tipps für den Einsteiger, auch wenn der Winghelper grundsätzlich sehr …

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in JetPower 4/2019

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