autofill von VSpeak

Die vollautomatische Tankstation

Ralph Losemann zeigte mir auf dem Airmeet 2017 voller Begeisterung den Prototyp der Tankstation autofill von VSpeak, an deren Entwicklung er maßgeblich beteiligt war. Mein erster Gedanke war: »Wofür brauche ich denn so etwas?« Die Antwort fand ich aber schnell. Wer Beuteltanks verwendet, kann auf die Tankstation nicht verzichten. Der große Vorteil zum »händischen« Tanken liegt darin, dass die Tankstation immer die gleiche Menge Treibstoff in den Beutel füllt; und das unabhängig vom Restinhalt. Kombiniert man nun dieses Wissen mit einem VSpeak ECU-Konverter, hat man eine perfekt funktionierende Telemetrie-Tankanzeige für sicherere Flüge. Natürlich kann die Tankstation auch für »normale« Tanks genutzt werden.

Ein Muss gerade bei Beuteltanks!

Aber der Reihe nach. Die Tankstation wird in einem schicken Metallgehäuse, mit einer hochwertigen Spritpumpe, integriertem Druckschalter, dickem Filzpendel und einem 20 L-Kanister geliefert. Eingestellt wird sie über alle gängigen GSU-Terminals, die mit unseren Turbinen geliefert werden. Das heißt, sie gehören natürlich nicht zum Lieferumfang der Tankstation. Ich stelle die Tankstation mit einer Behotec-GSU ein. Betrieben wird sie später nur mit den beiden am Gehäuse befindlichen Tastern. Einfacher geht es nicht. Als Akkus können zwei- bis dreizellige Akkus mit einer MPX-Buchse verwendet werden.

Beim Enttanken wird die entnommene Restmenge angegeben.

Über die GSU können in der Tankstation die Tankparameter und Namen für 20 verschiedene Flugzeuge eingestellt bzw. vergeben werden. Wichtig ist die Angabe, ob ein Beutel oder ein Tank oder mehrere Tanks in Reihe verbaut sind. Ebenfalls muss angegeben werden, ob 4 oder 6 mm-Spritschläuche verbaut wurden. Ist das erledigt, gibt es noch einen ganz wichtigen Parameter namens »10:DeltaPressure«. Dieser Wert legt fest, bei welchem Differenzdruck in mbar die …

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