F-104 Starfighter von SebArt – der Sternenkämpfer von SebArt

Auf der JetPower-Messe 2015 erstmals vorgestellt und im nächsten Jahr auf der gleichen Messe erhältlich, hat die Firma SebArt den Lockheed F-104 Starfighter auf den Markt gebracht. Die F-104 wird in der ARTF-Variante (almost ready to fly), bei der ausser dem Empfänger und Flugakku alle zur Fertigstellung benötigten Teile enthalten sind, ausgeliefert. Sogar auf den Kreisel und die Beleuchtung wurde nicht vergessen und das zu einem angemessenen Preis von 599 Euro. Natürlich habe ich mir es nicht nehmen lassen, auf der JetPower-Messe 2016 die F-104 in der italienischen Sonderlackierung zu erwerben.Die von SebArt im Rahmen der Neuheiten-Flugshow demonstrierten Flugeigenschaften und das Flugbild bestärkten mich in der Kaufentscheidung. Also wanderte ich von der Messe mit einem Karton unter dem Arm Richtung heimische Werkstätte.

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Der Lieferumfang
Beim Öffnen des Kartons fielen mir sofort die sehr gute Oberflächenqualität der einzelnen Komponenten und deren guter Schutz durch den Verpackungskarton auf. Die Verpackung ist in zwei Etagen aufgebaut, wodurch eine Platzersparnis für den Transport erreicht wird. Zusätzlich befinden sich alle Teile in Kunststoffhüllen, die einen zusätzlichen Schutz bieten. Die mehrseitige Bauanleitung ist zweisprachig in Englisch und Chinesisch gehalten. Wer beiden Sprachen nicht mächtig ist, dem helfen detaillierte Bilder beim Zusammenbau weiter. Man darf sich auf den ersten Blick in der Anleitung nicht über die Vielzahl der Arbeitsschritte wundern, sie ist für die Bauvariante ausgelegt und beschreibt daher Arbeitsschritte, die in der vorliegenden Variante bereits vom Hersteller erledigt wurden. Insgesamt machen die im Bausatz enthaltenen Komponenten einen sehr guten Eindruck und sind in hochwertiger Qualität ausgeführt. Nicht nur das Modell ist detailgetreu nachgebildet, auch das Cockpit samt Pilot stehen diesem nicht nach. Sogar auf die Schulteraufschläge des Piloten hat der Hersteller nicht vergessen!

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Gut geschützt und sauber verpackt kommen die einzelnen Komponenten des F-104 Starfighter beim Kunden an.

Interessant sind die im rückwertigen Teil des Rumpfs beidseitig angeordneten Bremsklappen, die über einen Schalter ein- und ausgefahren werden können. Zusätzlich dienen sie zur »Beatmung« des 90 mm-Zwölfblatt-Impellers, da sie sich bei Schuberhöhung nach innen ziehen und so die Luftzufuhr erhöhen. Zusätzlich sind auf der Rumpfunterseite lamellenartige Öffnungen angeordnet, die ebenfalls für zusätzliche Frischluft sorgen.

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Zur Herstellung der Steckverbindung für die Beleuchtung ist es vorteilhaft, den Fahrwerkschacht vorsichtig zu öffnen.

Zusammenbau
Da der Rumpf der F-104 aus verpackungstechnischen Gründen zweigeteilt beim Kunden ankommt, musste ich ihn zusammenfügen. Dazu hat der Hersteller zwei Kohlestäbe sowie Nasen an den Seitenwänden und im Boden als Führung vorgesehen. An dieser Stelle erfolgt die einzige Klebung beim Zusammenbau. Dafür ist dem Bausatz eine Tube Kleber beigefügt, der auch den Schaum nicht angreift. Damit die beiden Rumpfhälften auch korrekt miteinander verbunden werden, richtete ich sie bis zum Aushärten des Klebstoffs durch Unterlegen von Schaumstoff aus. Im nächsten Arbeitsschritt erfolgte die Montage der Attrappen-Kraftstofftanks auf den Tragflächen-Außenkanten. Dabei musste ich neben der Montage auch die Verbindung für die Beleuchtung in den Pylonen herstellen. Für die Unterbringung der Steckverbindung ist genügend Platz an der Innenseite des Pylons, so dass es hier zu keinen Beschädigungen kommt. Die eigentliche Befestigung erfolgt durch zwei 3 x 8 mm-Schrauben. Jedoch ist es empfehlenswert, die Pylone zusätzlich mit dem beigefügten Klebstoff zu sichern. Befestigt werden die Tragflächen am Rumpf, wobei hier zur Verstärkung ein Karbonstab durch den Rumpf in die beiden Tragflächenhälften eingeschoben wird. Zusätzlich müssen auch hier wieder die Steuerleitungen für Querruder, Landeklappen und Beleuchtung verbunden und so im Rumpf verlegt werden, dass es zu keinen Beeinträchtigungen kommt. Bevor ich die Verbindung herstellte, öffnete ich die Fahrwerksklappe und entfernte den Klebestreifen, der die Kabel sichert. Nun konnte ich die Tragflächenhälfte samt den Verbindungskabeln in die dafür vorgesehenen Führungen schieben und ersparte mir eine Menge Fummelei. Die Steckverbindung wird durch zwei 3 mm-Schauben gesichert.

Einen ausführlichen Bericht  lesen Sie in der Ausgabe 3/2018 des Jet PowerMagazins.

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