JET POWER EVENT 2019

Die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte

Nach ihrem Debüt am Flugplatz von Donauwörth / Genderkingen im letzten Jahr fand diesen September die Fortsetzung des JetPover Events statt. Die Kritikpunkte der letzten Messe wurden ernst genommen und somit gab es spürbare Verbesserungen wie z. B. der Abschaffung des Bonsystems oder die verbesserte Abwicklung des Zuschauereintritts am Kassenbereich. Auch musste Emerich Deutsch das Ausstellerzelt verlängern, da sich mit 144 Ausstellern mehr Firmen als im Vorjahr angemeldet hatten. So war nach der vorjährigen Messe natürlich die Erwartungshaltung hoch, wie die Fortsetzung aussieht. Das betraf nicht nur die Organisation der Messe, sondern auch wie der Markt der Jets sich entwickelt hat. Hält der Trend zu noch größeren Modellen an und nehmen die ARF-Kits zu, bzw. ist der Ausstattungsgrad weiter gestiegen? Ein weiterer interessanter Punkt ist die Entwicklung auf dem Turbinenmarkt.

Entlang der Flightline warteten die Jets auf ihren Auftritt.

Pünktlich am Freitag um 9 Uhr öffnete die Messe mit einer Eröffnungsfeier ihre Türen. Kurz darauf strömten die Besucher in das Zelt, um die Angebote und Neuigkeiten der Aussteller in Augenschein nehmen. Im Gegensatz zu der vorhergehenden JetPower-Messe befanden sich auch diesmal beim JetPower Event alle Aussteller in einem einzigen ca. 235 m langen Zelt, das sich in einen 215 m langen Ausstellerbereich und einem 20 Meter langen »Welcome-Bereich« aufteilte. Sehr rasch füllte sich das Gelände mit Besucher und man traf all die bekannten Gesichter wieder. Keiner wollte sich dieses Event entgehen lassen und es erinnerte stark an ein Klassentreffen. Die Stimmung war sehr gut und den Besuchern waren die Erwartungen, die sie an die Messe hatten, förmlich ins Gesicht geschrieben. Am Freigelände waren Ess- und Getränkestände in ausreichender Anzahl vorhanden. Der Blick auf die Flightline war von allen Stellen des Geländes sehr gut, so dass die Besucher die Flugshow von allen Seiten mitverfolgen konnten. In der Mitte befand sich das Flightcontrol- und Moderationszelt, in dem der Flugbetrieb abgewickelt und natürlich der Platzsprecher die Flugvorführungen begleitete.

Der erste öffentliche Auftritt der XXXL-Concorde mit einer gigantischen Länge von über 10.000 mm von Otto Widlroither war einer der zahlreichen Höhepunkte.

Kurz vor zehn Uhr ging es mit der ersten Flugvorführung los. In Slots konnten die Zuschauer täglich von Freitag bis Sonntagabend durchgehend bis 18 Uhr tolle Vorführungen von Jetmodellen im Einzel- oder Formationsdisplay sehen. Dabei hatten Kaufinteressierte die Möglichkeit, ihr präferiertes Modell im Flug zu begutachten, um die Kaufentscheidung zu erleichtern. Dazwischen gab es immer wieder Showflugblöcke, wo der Einsatz von Rauch und Musikuntermalung nicht zu kurz kam. Eine besonders spektakuläre Show bot SAB mit ihren Modellen Tortuga und Drake.

Die Vorführngen verliefen reibungslos und eine Attraktion folgte auf die andere.

Auffallend war auch diesmal wieder, dass der Trend zu ARF- und Komplettpaketen in der Jetflugszene weiter anhält. Viele Aussteller boten gleich ganze Sets inklusive Turbine, Einziehfahrwerk, Cockpitausbau usw. an. Diese Sets haben ihren Preis, aber dafür bekommt man als Kunde alle Komponenten aufeinander abgestimmt und aus einer Hand. Neu ist der Trend, dass etliche Hersteller bereits wieder in Europa produzieren lassen und dies auch bei den Kundengesprächen betonen. Hier zeichnet sich wirklich eine positive Entwicklung für uns Modellflieger und natürlich für Europa ab. Ein weiterer erkennbarer Trend ist, dass die Größe der Modelle wieder …

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